Nur auf Rang zwölf der Eishockeylandesliga liegt der ERC Regen vor dem nächsten Doppeleinsatz am Wochenende. Angst vor den zwei Abstiegsplätzen ist aber bislang nicht zu spüren da die Red Dragons ganze sechs Spiele weniger als der VER Selb aufweisen, der derzeit den ersten dieser Fahrstühle hinunter in die Bezirksliga belegt. Jede Menge Gelegenheit also sich in diesen Fehlpartien die nötigen Punkte zu sichern, auch bei einem möglichen Punktegleichstand spricht der direkte Vergleich mit den Franken für die Waidler. Elf Spiele beinhaltet das verbleibende Restprogramm für die Mannen von Trainer Emil Rankl und vielleicht mit Ausnahme der drei Auswärtspartien in Kissingen, Haßfurt und Höchstadt sind alle Gegner spielerisch wie tabellarisch noch zu greifen. Los geht’s am Freitagabend ab 20 Uhr im Eisstadion in Dorfen, dort empfängt der Tabellenletzte ESV Gebensbach seine Gäste. Der Abstieg der Gastgeber ist bei lediglich zwei Pluspunkten so gut wie besiegelt, wenngleich auch die Oberbayern besonders in ihren Heimspielen durchaus respektable Vorstellungen zeigen. Der einzige Sieg gelang dabei sogar gegen die in dieser Saison äußerst stark aufspielenden Vilshofener Wölfe. Mit der zusätzlichen Verstärkung des oberligaerfahrenen Stefan Breiteneicher ist dem Schlusslicht durchaus noch die ein oder andere Überraschung zuzutrauen. Im Lager der Regener stellt man sich deshalb auf einen heißen Tanz ein um die erhofften Punkte mitnehmen zu können. Am Sonntag ab 18 Uhr steigt in der Drachenhöhle das Aufsteigerduell gegen den EHC Stiftland-Mitterteich. Die Mitterteicher sind nach fulminantem Saisonstart hauptsächlich verletzungsbedingt etwas ins Straucheln geraten. Mittlerweile gab es aufgrund dieser Talfahrt auch einen Trainerwechsel bei den Oberpfälzern, Roman Göldner übernahm als Spielertrainer das Amt von Vorgänger Vaclav Drobny. Mit einem Punkt Vorsprung sind die Stiftland Dragons direkter Tabellennachbar der Bayerwaldler – damit also ein sogenanntes „Vier-Punkte-Spiel“. Ex-DEL Stürmer Pierre Kracht wird einigen Zuschauer noch aus den letztjährigen Duellen mit seinem damaligen Verein Bad Kissingen bekannt sein, ferner zeigt sich auch deren tschechischer Kontingentspieler Martin Jor im Lauf der Saison immer torgefährlicher. Um seinen Einsatz wird bei den Stiftländern jedoch noch genauso gebangt wie auf Seiten der Hausherren um Tobias Himmelstoß. Ein grippaler Infekt fesselte diesen während der Woche ans Bett. Nachdem man zuletzt vermehrt aus der Außenseiterposition agieren und teilweise auch überraschen konnte sind die Red Dragons an diesem Wochenende als Spielmacher gefragt. Die letzte chancenlose Partie beim Tabellenführer Moosburg außer Acht gelassen, will man an die gezeigte Leistung vom 4:3-Haßfurt-Coup anknüpfen. Hier konnte man neben Kampfgeist auch mit den gebotenen spielerischen Elementen voll überzeugen. Nach dem bisherigen „hopp und topp“- Wechselbad während dieser Spielzeit wünschen sich Regens Anhänger etwas mehr Beständigkeit – warum nicht gleich an diesem Wochenende? Die Red Dragons hoffen dazu wieder auf Rückendeckung ihres „siebten Manns“, sprich lautstarke ERC-Fans.









Comments are closed.